Erkennung im Heimnetz
Welche Auffälligkeiten erkennt die Box zuverlässig? Wir stellen typische Situationen nach und prüfen, ob die Erkennung anschlägt, und zwar jedes Mal.
In unserem Entwicklungslabor laufen verschiedene Sicherheitsprogramme nebeneinander und werden gegeneinander geprüft. Mehrmals am Tag, automatisch protokolliert, über Wochen. So finden wir heraus, was auf einer kleinen, lokalen Box wirklich funktioniert und was nur auf dem Papier gut aussieht.
Welche Auffälligkeiten erkennt die Box zuverlässig? Wir stellen typische Situationen nach und prüfen, ob die Erkennung anschlägt, und zwar jedes Mal.
Eine Box, die ständig warnt, wird abgeschaltet. Darum messen wir auch, wann sie grundlos meldet, und bauen Regeln, die das verhindern.
Wie viel Rechenleistung und Speicher braucht die Box wirklich? Wir belasten das Testgerät gezielt, statt zu schätzen.
Aus den Messungen entsteht, was du später siehst: welche Geräte im Netz sind, welche veraltet sind und was du tun kannst.
Bevor eine Box in fremde Haushalte geht, prüfen wir sie selbst auf Schwachstellen und lassen sie von aussen prüfen.
Ein Labor ist eine Stichprobe von eins. Was dort hält, prüfen wir danach in Pilothaushalten, mit Einwilligung und Rückbau-Karte.
Ein zweites Gerät spielt typische Vorfälle nach, etwa ein unbekanntes Gerät im Netz oder auffälligen Datenabfluss. Nur gegen eigene Geräte, nie gegen fremde.
Mehrere Erkennungsprogramme, frei verfügbare und eigene, schauen gleichzeitig zu. Wer erkennt was, wie schnell, und mit wie viel Aufwand?
Jeder Lauf schreibt ein Protokoll: was nachgestellt wurde, was erkannt wurde, was das Gerät dabei leisten musste. Nach jedem Lauf entsteht ein Bericht.
Jede Änderung an der Software muss alle bisherigen Prüfungen wieder bestehen. So wird sie mit jeder Runde besser, nicht nur anders.
Ein Programm, das nur auf Angriffe schaut, findet sie oft. Ob es auch im Alltag schweigt, sieht man erst in den Stunden dazwischen. Darum zählt im Labor jede Stunde.
Grundlinie aufnehmen: Wie verhält sich jedes Programm im ruhigen Netz und unter Last?
Programme und eigene Regeln gegeneinander, Lauf für Lauf, mit denselben Situationen.
Aus dem Verlauf ableiten, wie sich Software und Bedrohungen entwickeln und was die Box in zwei, drei Jahren leisten muss.
Was besteht, kommt in die Box. Was nicht besteht, fliegt raus, auch wenn es bekannt ist.
Das Ziel: das Beste aus einem kleinen, stromsparenden Gerät herausholen. Nicht möglichst viele Programme, sondern die Zusammenstellung, die auf der Box am meisten erkennt, am wenigsten nervt und auch in ein paar Jahren noch genug Reserve hat.
Alle Tests laufen nur mit eigenen Geräten in unserem eigenen Netz. Es werden keine fremden Netze, Geräte oder Personendaten untersucht.
Homebuddy ist in Entwicklung. Wer sich meldet, hört als Erstes vom Feldtest und kann bei der Gestaltung mitreden.